Wie Traumasensibilität, Diskriminierung & mentale Gesundheit bei Widerstand systemisch zusammenhängen

©Rubel – Bremen 2026 in einem widerständigen Wohlfühloutfit

Viele Menschen haben in der Gesellschaft das Gefühl, dass ihre ihre Gefühle und ihre mentale Gesundheit nicht ernstgenommen werden. Ungesehen schlittern wir in Burnouts und sofern wir diskriminiert werden, glaubt uns niemand oder stellt es so dar, als wären wir schuld daran.

Daher dürfen wir uns zusammen fragen: Hat unsere Gesellschaft ein Empathieproblem und entmenschlicht sie marginalisierte Menschen, indem sie ihnen das Mitgefühl verwehrt? Wie sorgt die Gesellschaft dafür, dass unsere Sorgen, Probleme und Ängste unwahrgenommen bleiben? Lässt sich eine Leistungsgesellschaft mit einer mental gesunden Gesellschaft vereinbaren? Im Vortrag erforschen wir zusammen, wie diese Fragen mit Marginalisierung und Diskriminierung zusammenhängen. Wie schaffen wir es selbst, einander zugewandt und menschlich zusammenzuleben? Welche Dinge müssen dann gesellschaftlich im Fokus stehen und dürfen sich ändern?

Inhaltlicher Ablauf & Zielgruppe

Wir besprechen unter anderem, wie Menschen beim Aufzeigen von Disrkiminierung invalidiert werden. Außerdem setzen wir uns mit Prozessen der medialen Entmenschlichung auseinander.

Diese Veranstaltung ist als Vortrag sowie als Workshop buchbar.

Wir dürfen uns als Betroffene vernetzen und als nicht-Betroffene respektvoll Fragen stellen, um diskriminierungs-kritischer leben zu lernen.
Keine / geringe Vorkenntnisse sind nötig. Der Vortrag ist für alle Menschen, die dazulernen möchten, für diskriminiert werdende Personen oder „mad pride“-Verkörpernde und für ihre Angehörigen. Der Vortrag erfolgt in deutscher schwerer Lautsprache (leider keine Leichte Sprache).

Triggerwarnungen & Inhaltliche Warnungen

Sensibilität ist während der ganzen Veranstaltung eine Priorität. Am Anfang werden Probleme in Deutschland, systemische Diskriminierung und verschiedene Diskriminierungsformen behandelt. Auch geht es um toxische Männlichkeit, Kolonialismus, stereotype Darstellungen (bspw. TW den „angry crip“) usw. Auch Missbrauch im Gesundheitssystem, Grooming usw. werden genannt. Dabei werden keine verspottenden Karikaturen genutzt. Dies erfolgt, um Ansätze zur Überwindung der Problemlagen besprechen zu können. Es wird im Redefluss und auf den Folien auf Triggerwarnungen geachtet. Sachen mit außerordentlichem Triggerpotential werden von mir nicht laut vorgelesen (außer eine Person braucht dies, um die Inhalte wahrzunehmen, dann erfolgt dies am Platz oder gesondert).

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