
Was bedeutet „nicht-binär“? Welche Personen stecken dahinter? Vielleicht wurdest du darauf hingewiesen, eine Person nicht „Herr“ oder „Frau“ zu nennen und du fragst dich:
Warum nehme ich nicht-binäre Personen gar nicht im Alltag wahr? Um diesen Fragen nachzugehen, wollen wir zusammen schauen, warum nicht-binäre Menschen sozial ungesehen bleiben. Wir ergründen, was die ‚binäre Geschlechterordnung‘ bedeutet und wie sie historisch mit Unterdrückung und Vormachtstellungen zusammenhängt. Wir reden über Begrifflichkeiten und ihre Problematiken, über Körper und darüber, wie wir nonbinäre Menschen ‚auf dem Plan‘ haben können. Wir wollen auch darüber sprechen, was nicht-binäre Menschen in der Gesellschaft brauchen.
Zielgruppe, Ablauf & Austausch
In der Austauschrunde dürfen wir unsere Erfahrungen teilen, uns als Betroffene vernetzen und als nicht-Betroffene respektvoll Fragen stellen, um diskriminierungs-kritischer leben zu lernen.
Keine / geringe Vorkenntnisse sind nötig. Der Vortrag ist für alle Menschen, die dazulernen möchten, für trans* Personen und für ihre Angehörigen.
Der Vortrag erfolgt in deutscher schwerer Lautsprache (leider keine Leichte Sprache).
Diese Veranstaltung ist als Vortrag sowie als Workshop buchbar.
Triggerwarnungen & Content Notes
Sensibilität ist während der ganzen Veranstaltung eine Priorität. Am Anfang werden Problemlagen in Deutschland und der Welt, sprachliche Invalidierungen, systemische Diskriminierung und verschiedene Diskriminierungsformen behandelt. Dies erfolgt, um Ansätze zu ihrer Überwindung besprechen zu können. Es wird im Redefluss und auf den Folien auf Triggerwarnungen geachtet. Inhalte mit starkem Triggerpotential werden von mir nicht laut vorgelesen (außer eine Person braucht dies, um die Inhalte wahrzunehmen, dann erfolgt dies am Platz oder gesondert).
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