
Was ist Autismus und wie fühlt es sich an, autistisch zu leben? Welche falschen Vorstellungen von Autismus wurden mir beigebracht? Sehe ich zum Beispiel nur weiße, introvertierte Jungs als mögliche Autisten an? Können verschiedenste Menschen autistisch sein und wieso weiß ich davon nichts? Vielleicht habe ich bereits gehört, dass autistische Menschen mit Barrieren behindert werden und frage mich: Wie werden autistische Menschen diskriminiert und diskriminiere auch ich selbst autistische Menschen?
In welcher Verbindung steht all dies mit deutscher Geschichte und gesellschaftlichen Vormachtstellungen?
– Zusammen dürfen wir dazulernen, um uns mit diesen Fragen sicherer zu fühlen.
Zielgruppe, Ablauf & Austausch
Im Anschluss an den Vortrag bleibt viel Zeit für Fragen und Austausch, zum Beispiel zu eigenen Erfahrungen, Möglichkeiten zur Vernetzung und gesellschaftlichem Wandel. Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Der Ansatz ist intersektional. Der Vortrag ist gedacht für: Interessierte, Angehörige und neurodiverse Personen oder solche, die vermuten, selbst autistisch oder neurodivers zu sein (Begriffe, besonders Selbstbezeichnungen können und dürfen gerne von den hier genutzten Worten abweichen).
Der Vortrag erfolgt in deutscher schwerer Lautsprache (leider keine Leichte Sprache). Diese Veranstaltung ist als Vortrag sowie als Workshop buchbar.
Triggerwarnungen & Content Notes
Sensibilität ist während der ganzen Veranstaltung eine Priorität. Es werden N*zi Hintergründe behandelt, Diskriminierung(-sformen) werden angesprochen, auch Meltdowns werden behandelt. Dies erfolgt, um Ansätze zu ihrer Überwindung besprechen zu können. Es wird im Redefluss und auf den Folien auf Triggerwarnungen geachtet. Inhalte mit starkem Triggerpotential werden von mir nicht laut vorgelesen (außer eine Person braucht dies, um die Inhalte wahrzunehmen, dann erfolgt dies am Platz oder gesondert).
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