Über mich

Sascha steht lächelnd vor dem Meer.
©Sascha Thierry Esequiyl Rubel

Wer bin ich?

Hallo, ich bin Sascha Thierry Esequiyl Rubel (they/them, Nachname: Rubel) und betreibe seit 2022 meine Selbstständigkeit in der Erwachsenenbildung zu den Themen Antidiskriminierung, Behinderung und Queersein. Ich komme gebürtig aus einem Stranddorf bei Kiel und leite gerade meine Promotion in der Philosophie der Neurodiversität ein. Am schönsten finde ich es, wenn meine Inhalte Menschen helfen können, ihre Kinder, (Wahl-)Familienmitglieder oder Freund*innen besser zu verstehen.

Zu meiner Persönlichkeit: Ich habe zwei Katzen, mache zeitgenössischen Tanz und schauspielere seit zwei Jahren im Zertifikatslehrgang der Theaterakademie Köln. Ich liebe es, am Meer spazieren zu gehen und höre sehr gerne verschiedenste Musikrichtungen. Ich sehe mich als kreative aber auch analytische Person und bin sehr extrovertiert.

Ich freue mich, Sie / dich bei einer Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Schau gerne vorbei:)
Liebe Grüße von S.T.E. Rubel

Qualifikationen, Ehrenämter & Fortbildungen
– Wieso bin ich geeignet, zu diesen Themen zu referieren?

Akademische Erfolge

  • dreimalige Deutschlandstipendiat*in 2024/25/26 – Aufnahme in den Gymnasial- und Stifungsfond Köln
  • Vortrag zu Behinderung, selektiver Diagnostik und Sozialdarwinismus vor dem historischen Hintergrund Deutschlands & Anleitung einer Einzelsitzung im WS 2024/25, Uni Köln, Studiengang Philosophie im Rahmen des Seminars „Behinderung und Gerechtigkeit“. – Titel: „Sozialdarwinismus, selektive Diagnostik & Gruppenkonstitution durch Abgrenzungsgestiken“.
  • Master of Arts der Philosophie
    (s. u.: Disability Studies & Intersektionalitätsseminare, kritische Phänomenologie.)
  • Bachelor of Arts in Philosophie  & Germanistik  (Mediävistik & Literaturwissenschaft) verliehen von der CAU Kiel 
    (Daraus ganz direkt relevant für diesen Bereich & nicht unbedingt für alle aus dem Fach erahnbar: Seminare zum Feminismus & der kritischen Medienanalyse), Kapitalismuskritik & Machtmechanismen).
  • Interdisziplinäres Gender Study Zertifikat der Universität Köln
  • Cambridge Certificate of Proficiency C2 Note A

Ehrenämter & Berufungen

  • Life Teach Us Lehrer*in seit 2026
  • Sitz im landesweiten Gremium: Runder Tisch „Echte Vielfalt“ Schleswig Holstein 03. 2022 – 02. 2023.
  • Sitz im Diversitätsbeirat der CAU Kiel 03. 2022 –  03. 2023.
  • Redaktion / umfassende Neuformulierung der „Fibel Echte Vielfalt“ 2023 mit einem Vorwort von Aminata Touré.
  • Ausbildung zu*r Peersupporter*in beim Bundesverband Lambda 04. 2023 – 07. 2023
  • Interview Wohnungsnot Köln im STERN.
  • Gründung und Vorsitz der Neurodiversen Hochschulgruppe an der CAU 12. 2022 – 09. 2023
  • Organisation der möglicherweise ersten Behinderten-Stolz-Demonstration in Kiel anlässlich des Disability Pride Month, 07. 2023
  • Queer Referat Studierendenvertretung CAU 02. 2022 – 04. 2023
    In diesem Zeitraum organisierte ich neben anderen Verantwortungen ca. 20 Veranstaltungen an der CAU, welche ich größtenteils moderierte – darunter in Eigenregie die Queerfeministischen Themenwochen im November 2023. Ich arbeitete in diesem Zuge unter anderem mit: Mohamed Amjahid, Nora Eckert & SchwarzRund und beteiligte mich an der Organisation eines Events für die Public Climate School 6.0.
  • Revision & Korrektur verschiedener Studien in Bezug auf gender-Inklusivität und Sensibilität für Diskriminierung

Kampagnen & politisches Engagement

  • Inn.it Kampagne: “Diskriminierung & Misstrauen raus aus dem Selbstbestimmungsgesetz!” – Erstunterzeichner*in (Artikel, Namensliste)
  • Mitklage in der Verfassungsbeschwerde:
    sog. „Zukunftsklage“ gegen die Bundesregierung vor dem Bundesverfassungsgericht durch Greenpeace & Fridays for Future Deutschland 2024 – 2026 fortlaufend.

Fortbildungen

  • Fortbildung zur Verhinderung von Gewichtsdiskriminierung bei u.a. queeren Menschen v. d. Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung 2025.
  • Internationale Konferenz Queerokratia 2024.
  • Gedenkfahrt & Seminar zur Gedenkstätte Hadamar als Schauplatz der [CW[  Behindertenmorde / Morde an behindert werdenden Menschen und politisch aktiven Menschen durch die Nazis, 2024.
  • Fortbildung zur Prävention von anti-indigenem Rassismus 2022.
Aus welcher Position spreche ich? Meine Perspektive, soziale Diskriminierungserfahrungen & Privilegien

Ich bin eine weiße, dünne, endo, agnostische, nonbinäre und vielfach behinderte / behindert werdende Person. Ich bin autistisch, habe Tourette, eine dissoziative Identitätsstruktur, OCme, habe die ADH-Eigenschaft, nehme synästhetisch wahr und mehr. Ich bin nonbinär trans* und vielfach queer, unter anderem autoromantisch, pan- und polyromantisch in der aromantischen Sphäre. Ich bin außerdem mit Klassismuserfahrungen und Kinderarmut aufgewachsen und identifiziere mich als Wais*in. Ich habe auch Sexismus erfahren. – All diese Erfahrungen, Eigenschaften und Positionen sind gesellschaftlich relevant und prägen meine Erfahrung. Es bleibt wichtig, sich weitere Zugänge zu Themen und Forschungsfelder von Personen mit unterschiedlichen sozialen Positionen auszusetzen. Gerade die Erfahrungen von Bi*PoC (Black, Indigenous & People of Colour), dicken Personen und Menschen, die in Bezug auf ihr Religion oder Ehtnie diskriminiert werden, sollten nicht übersehen werden.

Hinweis: Keine Angst, wenn du daraus nicht alle Begriffe kennst. Das macht gar nichts und mensch darf sie bei Interesse nach und nach im eigenen Tempo nachschlagen.
Wenn du dich fragst, wie sich diese Dinge auf den Zugang zu Wissen und auf die eigene Perspektive auswirken können, hier das Stichwort: „situiertes Wissen“ und white gaze (ein Konzept / eine Beschreibung aus dem Schwarzen Feminismus, die die eigene sozial und medial vorgeprägte Wahrnehmung beschreibt). 

Fehlerkultur & Feedback zu meinen Inhalten

In der Gestaltung meiner Vorträge, Workshops und meiner Arbeit insgesamt, setze ich mich dafür ein, selbst so wenig wie möglich Rassismus, keine Religions-, Bi*PoC- oder Fettfeindlichkeit und andere Diskriminierungsformen mitzutragen oder zu reproduzieren. Dies ist mehr ein Weg als ein erreichter Status oder eine Errungenschaft. Das bedeutet: Ich sehe dies als eine lebenslange und selbstverständliche Aufgabe an. Im Umgang mit mir bedeutet das, dass ich mich über jeden Hinweis und jedes Feedback hierzu freue. Ich möchte Menschen mit Empathie und zwischenmenschlicher Verantwortungsnahme begegnen.